HOME

Informationen über Sexualität und Beziehungen für Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich machen


Das Projekt SEAD richtet sich an Erwachsene mit geistiger Behinderung, für die die meist verfügbaren Materialien zur Sexualerziehung nicht zugänglich sind. SEAD richtet sich aber auch an die Eltern und die Betreuungspersonen von Erwachsenen mit geistiger Behinderung, die ihren Kindern oder Klienten helfen wollen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Unter „geistiger Behinderung“ verstehen wir die spürbar verminderte Fähigkeit neue oder komplexe Informationen zu verstehen und neue Fertigkeiten zu lernen und anzuwenden. Dies hat auch eine reduzierte Fähigkeit zur sozialen Interaktion zur Folge und beginnt vor dem Erwachsenensein mit einer andauernden Auswirkung auf die Entwicklung (nach WHO 2013).

Dennoch sehen wir „Behinderung“ nicht als Problem des Individuums – bei passenden Bedingungen, angemessener Ausbildung und Unterstützung können Betroffene befähigt werden, an der Gesellschaft teilzunehmen. In gleicher Weise, wie ein Rollstuhlfahrer durch Treppenstufen, fehlende Rampen oder Aufzüge behindert wird, wird es ein Mensch mit geistiger Behinderung durch unverständliche Kommunikation, fehlende Ausbildung, Unterstützung oder Gelegenheit zur Inklusion; dies geschieht im Fall der Sexualerziehung ebenso wie in anderen Bereichen des Lebens.

Aktuelles (Ankündigungen und links)

Wie Sie mitmachen können
• Leiten Sie Informationen und Ihre Erfahrungen im Bereich der Sexualerziehung für Erwachsene mit geistiger Behinderung an die SEAD Partner weiter
• Abonnieren Sie unseren halbjährlichen Newsletter unter: project@euconcilia.de
• Geben Sie neue Informationen an Ihre Partner und Ihr Netzwerk weiter
• Geben Sie uns eine Rückmeldung zu den Länderberichten

• Testen Sie das ‘tool kit’