1. ÜBER DAS PROJEKT

Informationen über Sexualität und Beziehungen für Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich machen


Auch heute verneinen viele noch, dass alle Menschen sexuelle Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche haben – egal, welcher Art ihre physischen oder geistigen Fähigkeiten sind. In der Folge erhalten viele Menschen mit Behinderung keine Sexualerziehung. Dies führt oft zu Fragen bei allen Beteiligten, zu Verwirrung, ungewollten Situationen oder gar zum sexuellen Missbrauch an oder durch Menschen mit Behinderung.

Dieses von der EU im Rahmen der Aktion „GRUNDTVIG“ finanzierte Projekt gründet sich auf die Erfahrungen von Partnereinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Ungarn, Finnland, Litauen, den Niederlanden und Großbritannien. Wir arbeiten in diesem Projekt bis September 2015. Wir möchten von den Menschen mit Behinderung, ihren Eltern und den Betreuungspersonen lernen. Wir möchten alternative Zugänge entwickeln und testen. 
Kreativität und Kunst können ein guter Weg sein, die Integration der Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und damit auch ihre persönliche Entwicklung zu fördern.

Wir haben gemeinsam definiert, was wir unter ‘Kooperation’ verstehen wollen und eine Verpflichtungserklärung formuliert, wie wir mit Menschen mit geistiger Behinderung in unseren Ländern arbeiten wollen:

Unser Versprechen:
• Wir wollen mit Menschen mit Behinderung auf der Grundlage von Vertrauen und Respekt zusammenarbeiten

• Wir wollen ihre Fähigkeiten wertschätzen

• Wir wollen Kenntnisse und Erfahrungen in zugänglicher und das Selbstbewusstsein stärkender Weise teilen